Großlochbohrverfahren

Das Großlochbohrverfahren ist eine für den Umweltbereich angepasste Lösung für kleinräumige Hotspot-Sanierungen. Dabei dreht ein Großlochbohrgerät erschütterungsfrei ein dem Bohrwerkzeug vorauseilendes Schutzrohr in den Boden. Innerhalb der Schutzverrohrung folgt das abschnittsweise Ausbohren. Als Bohrwerkzeug dient eine verschließbare Schappe. Damit ist es möglich, auch stark wassergesättigte Böden zu erbohren. Nach Fertigstellung wird die Bohrung bei gleichzeitigem Ziehen des Mantelrohres wiederverfüllt. Die Aufgabe des Austauschbodens erfolgt durch einen Schütttrichter bzw. über einen Radlader mit Seitenkippschaufel. Je nach Nachnutzung der Fläche ist es erforderlich, dynamisch nachzuverdichten, weil der Boden beim Einfüllprozess nicht verdichtet werden kann. Da sich die Bohrungen überschneiden, ist der Anfall zusätzlich zu entsorgender und wieder einzubringender Bodenmassen je nach Anordnung der Bohrungen um etwa 25 - 30 % größer als das planmäßige Sanierungsvolumen. Den Flyer erhalten Sie hier.

Das Großlochbohrverfahren kann auch in Kombination mit dem Wabenverfahren eingesetzt werden. Sie können sich hierzu unsere beiden Flyer ansehen: Flyer1 und Flyer 2.

In der Fachzeitschrift bbr 03-2016 ist ein Artikel zu unserer Altlastensanierung auf einem Industriegrundstück in Berlin-Köpenick erschienen. Diesen können Sie hier downloaden.

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