Baruth/Mark

"Die Baruther Kirche droht einzustürzen", so war es vor Beginn der Sanierung in mehreren Tageszeitungen zu lesen. Und in der Tat war die Kirche von Baruth, mit dem Namen St. Sebastian massiv gefährdet. Die Kirche, eine dreischiffige Backstein-Hallenkirche aus dem 16. Jahrhundert, hatte die Bombardierung Baruths im April 1945 noch heil überstanden, drohte nun aber infolge der Grundwasserabsenkungen in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beim Braunkohlentagebau einzustürzen. Der Grund dafür war die zunehmende Verrottung der jahrhunderte alten Eichenpfähle, mit denen die Fundamentlasten der Kirche in den tragfähigen Baugrund unterhalb der oberflächennahen Torfschichten abgetragen wurden.


Im November 2001 erhielten wir den ersten Auftrag der Kirchengemeinde St. Sebastian für die Nachgründung der alten Feldsteinfundamente. Weitere Bauabschnitte folgten in den Jahren 2002 bis 2005. Der letzte und schwierigste Teil, der 5. und 6. Bauabschnitt mit der Unterfangung der inneren Kirchenstützen wurde in der Zeit von September bis Oktober 2008 ausgeführt.

Wir führten insgesamt 600 Kubikmeter Unterfangung als Hochdruckbodenvermörtelung PREUSSAG-JET aus, davon ca. 180 Kubikmeter mit Kellerbohrgeräten im Innenraum der Kirche.

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